Nachdem PREMIERE noch oberhalb der Marke von 14,65 Euro notierte, hat die Aktie den angesprochenen Level mittlerweile nachhaltig verlassen und notiert aktuell bei 14,92 Euro. Innerhalb dieser Woche verzeichnete PREMIERE dabei ein Wochentief bei 12,55 Euro. Nach starken Abgaben sollte die Aktie jetzt einen minimalen Pullback an das Ausbruchsniveau bei 12,65 Euro vollziehen um dann mit voller "Kraft" das Allzeittief bei 7,36 Euro ansteuern zu können.
LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die UBS hat das Kursziel für die Premiere-Aktie von 15,50 auf 7,10 Euro mehr als halbiert, die Empfehlung jedoch auf "Buy" belassen. Es gebe wenig Spielraum für eine Erholung des Durchschnitts-Umsatzes pro Abonnent (ARPU) im zweiten Halbjahr, schrieb Analyst Daniel Kerven in einer Studie vom Montag. Der Experte unterstrich die sinkenden Werbeeinnahmen und äußerte die Befürchtung, die vom Fernsehsender angekündigten Kostensenkungen in Höhe von 35 Millionen Euro könnten sich nicht einstellen. Kerven rechnet mit einem Fehlbetrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 47 Millionen Euro für 2008 und 29 Millionen Euro für 2009.
MÜNCHEN (dpa-AFX Analyser) - UniCredit hat das Kursziel für Premiere nach der Bekanntgabe niedriger Abonomentzahlen von 15,50 auf 9,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Angesichts der in den Medien zirkulierenden Gerüchte seien die Nachrichten vom Freitag nicht wirklich überraschend gewesen, schrieb Analyst Friederich Schellmoser in einer Studie vom Montag. Die starke Marktreaktion überrasche daher etwas. Langfristig seien die Perspektiven für das Unternehmen gut und der niedrigere Preis mache eine vollständige Übernahme durch Rupert Murdoch wahrscheinlicher.
MÜNCHEN (dpa-AFX Analyser) - Viscardi hat das Kursziel für Premiere von 7,50 auf 0,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Ohne Hilfe dürfte es für den Pay-TV-Sender schwer werden, die finanziellen Belastungen des laufenden Jahres zu überstehen, schrieb Analyst Peter-Thilo Hasler in einer Studie vom Montag. Angesichts der angespannten Lage auf den Kreditmärkten komme ein Liquiditätsengpass zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Zudem könnten dadurch die Verhandlungen mit der DFL über die TV-Verwertungsrechte an der Fußballball-Bundesliga belastet werden. News Corp dürften den Anteil an Premiere nicht weiter erhöhen.
Argumente von COMMERZBANK vom 16.09.08 um 00:00 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die Commerzbank hat Premiere nach der Beendigung der Kooperation von Sirius und der Deutschen Fußballliga (DFL) auf "Reduce" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Trotz des jüngsten Wechsels im Management stehe Premiere weiterhin vor einer Herausforderung, schrieb Analyst Maxim Tilev in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Er rechnet in der nächsten Zeit nicht mit einer grundlegenden Verbesserung der operativen Entwicklung.
FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Equinet hat die Einstufung für die Aktie von Premiere nach einem Wechsel im Vorstand des Bezahlfernsehsenders auf "Reduce" und das Kursziel bei 10,40 Euro belassen. Kurzfristig dürfte die Nachricht vom Wechsel die Aktien unterstützen, schrieb Analyst Ralf Marinoni in einer Studie vom Donnerstag. Jedoch sei die Transparenz des operativen Geschäfts von Premiere eher gering. Es sei ferner zu bezweifeln, ob der neue Vorstandschef Mark Williams das Geschäftsmodell von Premiere verbessern könne.
Argumente von DEUTSCHE BANK vom 10.09.08 um 00:00 Uhr
LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Aktie von Premiere nach einem Wechsel an der Unternehmensspitze von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 12,00 auf 16,00 Euro erhöht. Der Austausch des Premiere-Chefs durch den Vertreter des Großaktionärs News Corp., Mark Williams, erhöhe die Chance auf eine Trendwende in der finanziellen Entwicklung des Bezahlfernsehsenders, schrieb Analyst Paul Reynolds in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Die Benennung des neuen Vorstandschefs sei eine wichtige Entwicklung für den Sender. Sie steigere die Chancen für weitere Investitionen von News Corp in Premiere.
LONDON (dpa-AFX Analyser) - JPMorgan hat das Kursziel für die Titel von Premiere von 17,20 auf 16,20 Euro gesenkt, die Empfehlung aber auf "Overweight" belassen. Das neue Kursziel resultiere aus dem anhaltenden Problem mit Schwarzsehern, schrieb Analyst Mark O`Donnell in einer Studie vom Dienstag. Unterdessen laufe das Bieterverfahren um die Bundesliga-Rechte aus und die Chance auf den Zuschlag für den Bezahlsender steige.
Argumente von CREDIT SUISSE vom 08.08.08 um 00:00 Uhr
LONDON (dpa-AFX Analyser) - Credit Suisse hat die Einstufung für Premiere auf "Outperform" mit einem Kursziel von 16,30 Euro belassen. Die Aussichten für ein Übernahmeangebot von News Corp. seien hoch, schrieben die Analysten in einer Studie vom Freitag. Im operativen Geschäft kämpfe das Unternehmen aber weiterhin mit den vielen Schwarzsehern und habe im ersten Halbjahr mehr Kunden verloren als erwartet. Zudem bestünde nach wie vor Unsicherheit über die Vergabe der Bundesliga-Rechte. Die Übernahmefantasie rechtfertige allerdings eine positive Einstufung.
LONDON (dpa-AFX Analyser) - Lehman Brothers hat die Einstufung für Premiere auf "Overweight" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Das zweite Halbjahr dürfte kritisch für den Bezahlsender werden, schrieb Analyst Matthew Walker in einer Studie vom Freitag. Er verwies dabei auf das Schwarzseher-Problem, die sinkende Abonenntenbasis sowie die bevorstehende´Vergabe der Bundesligarechte.
FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Cheuvreux hat Premiere nach Zahlen auf "Outperform" belassen beim Kursziel von 15 Euro. Die Ergebnisse des zweiten Quartals hätten ein gemischtes Bild ergeben und seien immer noch auf einem schwachen Niveau, schrieb Analyst Felix Braune in einer Studie vom Donnerstag. Dem Management zufolge ist im zweiten Halbjahr aber mit starkem Wachstum zu rechnen.
DÜSSELDORF (dpa-AFX Analyser) - Die WestLB hat Premiere nach Zahlen mit "Add" und einem Kursziel von 17,00 Euro bestätigt. Das Quartalsergebnis sei zwar schlechter als erwartet ausgefallen, schrieben die Analysten in einer Studie am Donnerstag. Allerdings sei mit einer Erholung im dritten Quartal zu rechnen. Auftrieb könnte die Aktie des Bezahlfernseh-Senders außerdem von anhaltenden Übernahmespekulationen und der bevorstehenden Vergabe der TV-Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga erhalten.
HAMBURG (dpa-AFX Analyser) - M.M. Warburg hat Premiere nach Zahlen mit "Sell" und einem Kursziel von 10,50 Euro bestätigt. Die Kundenzahlen und der operative Gewinn seien schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Michael Bahlmann in einem Kommentar am Donnerstag. Die Kündigungen hätten über seinen Prognosen und über den Neuverträgen gelegen.
FRANKFURT(dpa-AFX Analyser) - Sal. Oppenheim hat Premiere-Titel vor Zahlen von "Buy" auf "Reduce" abgestuft und einen fairen Wert von 15 Euro genannnt. Die in der kommenden Woche anstehenden Quartalszahlen dürften sehr enttäuschend ausfallen, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Dienstag. Aufgrund von Hackerproblemen dürfte der durchschnittliche Umsatz je Nutzer (ARPU) sowie die Margen im ersten und zweiten Quartal weiter deutlich sinken. Zudem seien vor dem dritten Quartal keine positiven Nachrichten in Bezug auf die Versteigerung der Bundesligarechte zu erwarten.
LONDON (dpa-AFX Analyser) - Morgan Stanley hat das Kursziel für die Aktien von Premiere nach Zahlen von 16,60 auf 16,20 Euro gesenkt und die Einschätzung "Overweight" bestätigt. Trotz eines enttäuschend abgeschlossenen Jahres 2007 habe der Titel großes Kurspotenzial, schrieb Analyst Edward Steel in einer Studie vom Montag. Der Bezahlsender dürfte die Übertragungsrechte für die Bundesliga gewinnen. Zudem sei die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme etwas gestiegen. Das Chancen-Risiko-Profil des Titels sei sehr attraktiv.
LONDON (dpa-AFX Analyser) - Dresdner Kleinwort hat die Premiere-Aktie von "Hold" auf "Buy" und das Kursziel von 11,00 auf 17,50 Euro hochgesetzt. Die 15-prozentige Beteiligung von James Murdoch an dem Fernsehsender sei wohl nur das Vorspiel zu einem kompletten Angebot für Premiere, schrieb Analyst Omar Sheikh in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Der Mindestpreis für eine vollständige Übernahme dürfte bei 17,50 Euro je Aktie liegen, so der Experte.